Traum SciFi Handheld Terminal

Als ich das erste mal an Mini Computer Terminals geraten bin kam ich schnell zur uConsole von clockword pi. Ich mochte einfach das Design und das Aluminiumgehäuse. Außerdem können Rasperry Pi Compute Modules angesteckt werden wodurch das kleine „Spielzeug“ mal eben zu einem vollwärtigen Linux Computer wird. Zusätzlich zu den USB 2.0, USB-C, micro HDMI und 3,5mm Kopfhörer Anschlüssen die von außen erreicht werden können hat das clockwork CPI auch noch ein 52 Pin „extension module interface“ an das bei Bedarf noch mehr hardware angeschlossen werden kann.

Und wem das noch nicht open source genug ist der kann sich auch noch die 3D Modelle der hardware herunterladen und selbst weiterentwickeln. Die Rückseite des Gehäuses sollte zu Kühlungszwecken wohl besser Aluminium bleiben, aber für die Front überlege ich mir noch eine bunte Version vielleich in retro Orange oder Gelb zu drucken.

 

Letztendlich würde ich das kleine Terminal gerne für Kommunikation mit verschiedenen anderen Geräten und Schnittstellen nutzen. Zum Beispiel in der 3-Rad Seifenkiste als zentrale, aber abnehmbare Steuerung aller möglichen Funktionen wie Licht, Akku-Überwachung, Sprachassistent oder den Start von eingebauten Boden-Luft Raketen. Das alles,.. und noch viel mehr, sollte mittels W-Lan, Bluetooth, USB etc. funktionieren. Jedenfalls auf dem Serviettenrand.

Mit größeren Antennen sollten auch diverse Funk Projekte möglich sein. Bis jetzt eigentlich noch nicht mein Mitier, aber was nicht ist, kann ja noch ein Geld fressendes neues Rabbithole werden.

Ich war wie so oft dumm, und habe unwissend den sogenannten R01 kern, mit RISC-V Architektur mit bestellt (…weil er am günstigsten war).

Ich dachte da ich sowieso nicht weiß was ich tue müsste es doch egal sein ob ich eine hoch experimentele instruction set architecture benutze, mit der selbst die wenigen heroischen Anwender noch kämpfen, ooooder mit dem rasperry Pi Compute Module eine sehr etablierte Architektur bekomme für die massig Support vorhanden ist und auf die ich einfach ein fertiges Betriebssystem spielen kann…

Überraschung, Option 2 hätte mir erheblich Kopfschmerzen erspart.

Ersteinmal aber habe ich mich nach einem halben Jahr Vorbestellungswartezeit gefreut dass ich überhaupt irgedwas zum zusammenzubauen vor mir habe.

Hier mit R01 Kern, also dem blöden Risc

 

Aber der Reihe nach.

Alle Teile kommen fein sortiert und präsentiert. Drei Aluminiumteile für das Gehäuse, ein 720p  5 Zoll Bildschirm, ein Keyboard, ein mainboard von Clockwork Pi, dem R01 Kern, einem süßen, kleinen Trackball, dem Akkumodul für 2 18650 Akkus, zwei mini Lautsprechern, einer externen wifi Antenne und Schrauben.

Wer schonmal erfolgreich ein IKEA Möbelstück bzw. dessen Bauanleitung bezwungen hat wird ebenfalls mit der uConsole klar kommen.

 

Als erstes werden keyboard und Bildschirm eingelegt

 

In Kombination mit der weichen Silikonabdeckung übrigens eine super angenehm klickende Haptik

 

Der Trackball für das echte 2004 Gefühl…

 

Eine wunderschöne CNC-gefräste Aluminium Front Abdeckung

 

Das mainboard wird einfach angeschraubt und der Bildschirm angesteckt

 

Nochmal, der blöde RISC chip

 

Die High Gain Verlängerung fürs wifi

 

sehr kleine Lautsprecher.. aber hey, besser als nichts

 

Für den expansion port gibt es eine Aussparung im Gehäuse mit den selben Maßen wie auf der anderen Seite für USB, Audio Output und HDMI. Eine Abdeckung kann erstmal eingeschoben werden. (Clockwork Pi bietet beipsielsweise auch ein 5G cellular modul an)

 

Akku Lade Einheit

 

Die 18650 Akkus können über den USB-C Port direkt geladen werden

 

Die wunderschöne CNC-gefräste Abdeckplatte hinten anschrauben…

 

Zuletzt wird die mitgelieferte micro SD Karte eingesteckt.

 

Und voila

 

Dann gibt es noch einen Klappständer

Fortsetzung folgt

 

 


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